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Ramin, RittergutsChronik


Rittergutschronik von Ramin

Leider fehlt ein ganzer Teil davon und viele Seiten wurden herausgerissen.

Rittergutschronik (abgeschrieben von der originalen handgeschriebenen zweiteiligen Rittergutschronik) von Ramin.

Manuskript Nr. 2

Rittergut Ramin

Kreis Randow

Heft 2 – Rittergut Ramin Kreis Randow

 

Seite 1

In den Neunziger Jahren des 19. Jahrhundert hatte die Kirche noch die Obrigkeit über die Küsterei der Schule, also der Pastor hatte das Recht Schulkinder, welche sich nicht von der Religion „im ganzen Gut“ das Zeugnis des Pastors hatten, mussten noch ein halbes Jahr länger die Schule besuchen. Die Konfirmation der Kinder war mit dem Alter verbunden. War ein Kind in der Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni geboren, wurde es zu Ostern aus der Schule entlassen und vom 1. Juli bis 31. Dezember, wurden zu Michaelis konfirmiert. Das wurde in der Jahrhundertwende (1900) geändert, indem die Kirche der Schule nichts mehr zu bestimmen hatte. Der alte Kantor Gottfried Meselse, welcher 75 Jahre alt war und über 40 Jahre die Küsterei in Ramin hatte, nahm dann Abschied am 31.3.1889 von seinen Schulkindern und sprach: „Meinetwegen braucht ihr euch nicht so sehr anstrengen mit dem Wissen aus der Bibel, deswegen ist der Mensch doch angesehen in der Welt, aber ihr wisst doch, unser Pastor ist in der Religion ganz scharf.“  

Zur Konfirmationsstunde in Sonnenberg (die Pfarre von Ramin), war die letzte vor dem Palmsonntag, wollte Pastor? Grauzke/ Graunke noch prüfen, ob alle Konfirmanden auch etwas konnten, die Kinder waren bei dem Inhalt: „Ich entsage dem Teufel und allen seinen Werken.“ 


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